Kitesurfen in Ägypten – Tag 1

Ägypten. Für mich bisher immer nur ein Land aus dem Fernsehen. Viel Sand, Gestein und Sonne. Schon beim Landeanflug auf Hurghada konnte ich diese Merkmale bestätigen. Wüste und nichts als Wüste. Auf deiner einen Seite türmt sich eine riesige Gebirgskette auf und auf der Anderen stechen die türkis-blauen Küsten direkt ins Auge. Ganz in der Ferne hinter dem roten Meer kann man sogar das Festland von Saudi-Arabien erkennen.

Am Flughafen dann ein reges Treiben und lauter aufgescheuchte Touristen die alle als Erster ihr Visum kaufen wollten. Da kam dann noch hinzu, dass die meisten dieser Touristen Damen und Herren des gehobenen Alters waren, die ohnehin in größeren Rudeln nahezu unerträglich sind. Naja, clever wie ich bin habe ich ein paar von diesen Rudeln zum falschen Visums-Schalter geschickt und konnte so schnell aus diesem Durcheinander entfliehen.

Vor dem Flughafen wurde ich dann von einem Taxifahrer mit meinem Namen auf seinem Schild zu meinem Hotel gebracht. Auf dem Weg dorthin haben sich die bereits bekannten Merkmale des Landes (Sand, Steine und Sonne) nochmals verdeutlicht. Hinzu kamen jetzt noch die extrem vielen unfertigen Bauten die teilweise mitten auf einem riesigen, mit Bauschutt übersäten Gelände platziert wurden. Sehr merkwürdig.

Auch der Fahrstil der Ägypter würde sich auf deutschen Straßen wohl nicht gut machen. Rechts überholen, zwei Fahrspuren gleichzeitig nutzen und ganz klar das Handy immer im Blick. Nachdem wir Hurghada hinter uns gelassen hatten kam nach einigen Kilometern auch schon der Ort El Gouna in dem ich nun meine Zeit verbringen werde.

Um in den Ort hineinfahren zu dürfen mussten wir eine Straßensperre passieren. Dort hat ein Wachmann (oder war es vielleicht sogar nur ein Junge) unseren Wagen mit einem Spiegel von unten durchsucht und einen kritischen Blick zu mir auf die Rückbank geworfen. Ich habe freundlich gegrinst und gewinkt 🙂

Im Hotelzimmer angekommen habe ich zu erst meine Taschen ausgepackt und mich obligatorisch auf das frisch gemachte Bett geworfen. Da es nun schon recht spät war und ich noch gerne die letzten Sonnenstrahlen am Strand einfangen wollte machte ich mich auf den Weg zu einem nahe gelegenen Strand (Den Weg kannte ich natürlich schon wie meine eigenen Westentasche, da ich hier bereits mit Google vorbeigeschaut haben 😛 ).

Irgendwo dort ist mein Hotel Ali Pascha.
Am Horizont kann man das Festland von Saudi-Arabien erkennen.

Schon am Tag vor meiner Abreise habe ich mit „Suse“ meiner Kontaktpartnerin geschrieben und mich zum Abendessen verabredet. Was ich nicht wusste, es kamen noch ca. 13 andere Wassersportler. Mit einem Tuktuk (Einem kleinen Roller mit Kabine und auf drei Rädern – und Fahrer) bin ich zu dem Restaurant gefahren.

Beim Essen konnte ich bereits erste Bekanntschaften machen. Natürlich alles Deutsche 😀

Ab ins Bett und mental auf den ersten Tag am Strand vorbereiten …

Ägypten, Alleine reisen, Hurghada, Kitesurfen

Kommentare (4)

  • hey david
    viel spass und kite nicht zu hoch
    guck auch mal unterwasser
    man kann prima tauchen im roten meer
    pass auf dich auf
    noch mal viel spass
    liebe grüße auch von gertrud
    bis bald thomas

  • Hallo Bruderherz schön das zu lesen. Ich musste bei dies Satz ziemlich lachen, typisch David.
    „Naja, clever wie ich bin habe ich ein paar von diesen Rudeln zum falschen Visums-Schalter geschickt und konnte so schnell aus diesem Durcheinander entfliehen.“ ?

    Lass es dir gut gehen freu mich von dir zulese.
    Hier ist alles beim Alten ?
    Küsschen Hanni

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