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Kurz-Wochenende in Strasbourg 1/3

Ja, das war mal spontan. Da kommt meine bessere Hälfte und sagt, „Hey, lass uns am Wochenende was Schönes machen!“ – und schwups, mal eben in 2 Stunden über die deutsch-französische Grenze gefahren und unser Zimmer im Herzen von Strasbourg bezogen. Dieses haben wir 2 Tage zuvor über die Onlineplattform Airbnb gebucht. Das ging erstaunlich einfach und unkompliziert!

Schon als wir über die Grenze nach Frankreich gefahren sind, sah alles so französisch aus und wir kannten nur noch Baguette, Croissant und Merci. Gefühlt ist das Wetter natürlich auch so viel schöner als noch vor 2 Minuten auf der deutschen Seite. Das haben wir uns selbstverständlich alles eingeredet. Aber als wir dann in Strasbourg eingefahren sind, konnten wir schon feststellen, dass die Menschen hier anders sind. Fahren können die nicht! Rote Ampeln wissen die Romantiker auch nicht einzuordnen.

Nachdem wir einen Parkplatz für das Auto gefunden haben, sind wir mit unserem kleinen Gepäck ein paar hundert Meter in die Innenstadt zu unserer Unterkunft gelaufen. Die Innenstadt von Strasbourg ist einmal komplett von einem Wassergraben oder kleinen Fluss umgeben. Über viele kleine Brücken kommt man auf dem Fußweg oder mit dem Auto in die Innenstadt. Schon beim Einfahren in die Stadt sind uns die ungewöhnlich vielen schönen Gebäude aufgefallen. Viele historische Bauten und Fachwerkhäuser machen die Stadt zu etwas Besonderem.

Unser Zimmer liegt in einem alten Gebäude mitten in der Innenstadt, direkt in einer kleinen Nebengasse, die in eine etwas größere, sehr belebte Straße mündet. Von dort aus geht es ein paar hundert Meter weiter und wir staunten nicht schlecht, als wir direkt neben der berühmten Kirche Notre Dame standen. Ja, der Name ist der selbe, wie die noch berühmtere Kirche Notre Dame in Paris. Rund um Notre Dame zierten sehr viele toll verzierte, historische Bauten die Plätze und kleinen Nebenstraßen.

Wir sind nun schon gute 2 Stunden durch die Stadt gelaufen und haben uns nicht wirklich wie Touristen gefühlt. Bis auf die ein, zwei Male, wo ich mein Handy zücken musste, um Bilder zu machen. Der Hunger wurde mittlerweile immer größer und wir beschlossen in unserem kleinen Zimmer die mitgebrachten Nudeln mit Tomatensauce und Baguette zu essen.

Morgen werden wir uns die Neustadt ansehen und auch eine Tour mit einem Boot buchen.