Kitesurfen in Ägypten – Tag 3
Extra Wurst – David bekommt eine extra Wurst. Nachdem ich in der ersten Nacht auf Grund einer extrem lauten Poolpumpe erst um 2 Uhr morgens einschlafen konnte, hatte ich mich bei der Rezeption gemeldet und darum gebeten, diese doch Nachts auszustellen. Sie würden sich darum kümmern …
Gestern Abend, kurz bevor unsere große Gruppe vom Kite-Kurs ihr Essen bekam, kam der Hoteldirektor zu mir. Er sagte mir, ich würde ein neues Zimmer bekommen und, dass er sich um ein gutes Zimmer bemühen würde. Suse, unsere „Mutti“, hatte wie auch immer bereits von meinem Anliegen Wind bekommen und ihre guten Kontakte zum Hotel spielen lassen. Als ich dann nach dem Essen die Sachen in meinem alten Zimmer zusammen gepackt habe wurde mir ein neues Zimmer zugewiesen.
Erst am nächsten Morgen (Tag 3) konnte ich dann die „Verbesserungen“ wahrnehmen. Ich habe extrem gut und lange geschlafen. Die Nacht war bis auf die Partymusik vom Hafen sehr ruhig. Als ich dann die Vorhänge vor meinem Fenster bei Seite geschoben habe, konnte ich noch eine Verbesserung sehen … einen mega Ausblick.
Heute, am Samstag, konnten wir auf Grund von zu wenig Wind leider nicht zum kiten aufs Wasser. Daher habe ich mich bei einer kleinen Gruppe (7 andere Kiter) angeschlossen, um in der arabischen Wüste (das ist übrigens die Wüste rechts vom Nil und eine von zwei Wüsten in Ägypten – die andere ist die Sahara) eine Quadtour zu machen. Da der kleine Bus uns jedoch erst um 14:00 Uhr eingesammelt hatte konnte ich also lange schlafen und den Vormittag entspannt angehen lassen.
Ich habe mir in einem kleinen Laden hier in der Fußgängerzone schon vorab einen „Arabaschal“ / „Palistinänserschal“ / „Kufiya“ gekauft, da wir diesen beim Quad fahren definitiv brauchen werden. Gefuchst wie ich bin habe ich den Preis um einen ganzen Euro herunter gehandelt und dennoch viel zu viel bezahlt 😀
Gegen 14:00 Uhr ging ich dann zum Treffpunkt, wo der Bus bereits wartete und ich von einem deutschsprachigen Ägypter empfangen wurde. Er kannte bereits meinen Namen (woher auch immer). Wir fuhren also los. Wohin und in welche Richtung konnte ich nicht ausmachen, da ich hinten saß und die Fenster nicht wirklich durchsichtig waren. Eine halbe Stunde lang erzählte uns der Guide einiges über die Wüste, die Menschen die in ihr leben und der Geschichte über die Region. Durchaus spannend.
An einer Art Station am Rande der Wüste und nahe dem Meer wurden wir in die Handhabung der Quads eingewiesen und bekamen Helme und auch Tücher. Doch hier konnte ich stolz feststellen, dass mein „überteuertes“ Tuch eine wesentlich bessere Qualität hatte als die dort verkauften Tücher für drei Euro. Also doch was richtig gemacht.
In einer Reihe furchen wir dann hinter dem Guide aus der Station heraus und direkt in die offene Wüste Richtung Gebirgskette. Kurz gesagt, es war seine 40 Euro locker wert und hat mega Bock gemacht.
Bilder, tausend Worte und so … hier sind Bilder und auch ein Video welches ich mit einer geliehen GoPro (Action Kamera) aufgenommen habe. Enjoy!
Hier noch der Link zum dem Video: https://www.youtube.com/watch?v=tBQ_yaANSfM
Am Ende des Tages war ich wirklich erschöpft. Beim Quad fahren sitzt man nicht viel da man die vielen Unebenheiten über die Beine ausgleichen muss. Nicht ganz ohne. Im Hotel konnte ich dann erstmal meine Kleidung in der Dusche ausziehen, da der Sand überall hingekommen ist. … also wirklich „überall“.
Morgen geht es dann wieder aufs Wasser. Das zweite Mal dann für mich. Mal schauen, wie ich mich anstellen werde. Wasserstart ist angesagt.
Hannah
Sehr beeindruckend die Bilder und das Video. Wie heiß ist es eigentlich?
Lg