Madeira/ Portugal – Tag 3
Nach dem täglichen Frühstücksbuffet und einer kleinen Erholungspause machten wir uns bereit für eine Wanderung nach Câmara de Lobos, dem acht Kilometer entfernten Nachbarort westlich von Funchal. Es gibt einen wunderschönen Weg auf der Promenade entlang der Küste mitunter vielen Auf- und Abstiegen. Die angekündigte Dauer von zwei Stunden bis zum Erreichen des Ortes haben wir mit unserer Kondition halbiert 😉 Dennoch etwas erschöpft, kamen wir mit ein paar weiteren Wanderern im alten Fischerort an. Auch dieser Ort ist terrassenförmig mit z.B. Bananenplantagen angelegt. Es folgte unsere Erkundungstour vor Ort und einer madeirensischen Stärkung in einer Bar/Restaurant. Auf der Speisekarte stand eine mediterrane Gemüsesuppe mit Brot und einem inselspezifischen Poncha. Wir hatten am Vortag von der TUI Reiseleitung beim Begrüßungsempfang gelernt, dass es hier üblich ist einen Poncha bei jeglichen Beschwerden als Heilmittel zu trinken z.B. bei Schnupfen, Erschöpfung oder Liebeskummer. Dieses Wundermittel gab uns neue Kraft, um den Rückweg nach Funchal anzutreten.

Auf dem Rückweg schlenderten wir noch durch das „Forum“, ein Shoppingcenter mit einem sehr schönen Innenhof.
An diesem Abend fielen wir früh k.o. ins Bett.
Ein Fazit des Tages: Selbst in den hintergelegenen Straßen von Funchal präsentiert sich die Stadt gepflegt. Natürlich kann man einen Unterschied zum Tourismuskern erkennen, denn die Hotelanzahl nimmt ab und es gibt mehr Einwohnerappartments und leider auch vereinzelt Straßenhunde.