Madeira/ Portugal – Tag 2
Die erste Nacht haben wir gut in den bequemen Betten verbracht. Jedoch war das Frühstücksbuffet enttäuschend für uns, da wir besseres aus der eigenen Küche gewöhnt sind.
Wir waren eingeladen worden von TUI uns im Nachbarhotel „Pestana Palms“, welches optisch und von der Lage her deutlich besser als unseres ist, zum Empfang einzufinden. Wir wurden von Anja dann über die Gewohnheiten und Gegebenheit Madeiras informiert.
Danach besorgten wir uns im Lottoladen direkt neben unserem Hotel ein Tagesticket für den Bus, damit wir ins Stadtzentrum von Funchal fahren konnten. Die Busse fahren alle paar Minuten und wirken modern und sauber. Nachdem wir im „Centro“ angekommen waren, stiegen wir in die Buslinie 21 bis nach Monte, einem Stadtteil hoch in den Bergen. Die Fahrt war spektakulär zum einen wegen der flotten Fahrweise des Busfahrers in die nicht einzusehenden Kurven und zum anderen wegen der weitläufigen Sicht auf die Stadt und den Atlantik!

Oben angekommen wanderten wir in Richtung Kirche „Nossa Senhora do Monte“, in der die Gebeine vom letzten Kaiser v. Österreich- Ungarn Karl I. von Habsburg beherbergt sein sollen. Der weitere Weg führte entlang der Korbschlittenstation. Dort kann man sich wie die ehemals reichen Engländer mit einem Korbschlitten zurück in die Stadt fahren lassen. Wir haben die Touristenattraktion nicht genutzt, da 25 € für die Fahrt ein stolzer Preis ist. Wir gingen lieber weiter zum „Jardim Tropical Monte Palace“. Dies ist ein wunderschöner, wie der Name schon sagt, tropischer Garten mit einem Museum und einem herrschaftlichen Gebäude. Das Museum zeigt auf drei Etagen afrikanische Steinkunst, sowie leuchtende Kristalle aus z.B. Brasilien. Der Garten war, wie alles auf der Insel auch, auf verschiedenen Ebenen angelegt; mal asiatisch, mal orientalisch. Immer jedoch atemberaubend schön. Der Höhepunkt des Gartens ist eine Teich- bzw. Wasserfallanlage mit einem riesigen einst edlem Gebäude. Leider konnte man dieses herrschaftliche Haus nicht betreten und die einstige Schönheit der Außenfassade müsste auch erneuert werden. Am Ende des 2,5 stündigen Aufenthalts im Garten war ein kostenloser Trunk eines madeirensischen Weins im Besuchercafé.

Im Anschluss daran haben wir uns noch die Seilbahn, welche die Touristen zurück in die Stadt bringt, angeschaut. Wir haben es jedoch bevorzugt erneut eine für deutsche Gewohnheiten riskante Busfahrt mitzuerleben.
Auf dem Rückweg zum Hotel waren wir noch im Supermarkt einkaufen, welcher an einen gut sortiertem REWE erinnert.
Ein eindrucksvoller Tag ging zu Ende…